Gemeinsam die erneuerbaren Energien ausbauen:

Unser Genossenschafts-Konzept

Die BürgerWIND Westfalen eG verfolgt das Ziel, gemeinsam mit ihren Mitgliedern den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Klimaschutz voranzutreiben. Dazu wird sie entsprechende Maßnahmen und Projekte aktiv fördern. Mit Informationsveranstaltungen für Mitglieder und Interessierte wird sie über die Möglichkeiten erneuerbarer Energien insbesondere in der Region informieren und sich für eine breitere Akzeptanz einsetzen. Außerdem steht sie ihren Mitgliedern beratend zu Seite, wenn es um Fragen der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen geht.

Die Genossenschaft möchte so dazu beitragen, das Interesse ihrer Mitglieder an der stärkeren Nutzung der erneuerbaren Energien zu fördern und zugleich ihre sozialen Belange im Auge zu behalten, indem sie sicherstellt, dass ihre Mitglieder an den Vorteilen erneuerbarer Energien partizipieren können.

Schon ab 500 € in erneuerbare Energien investieren
Ein Gesellschaftszweck der BürgerWIND Westfalen eG ist es, sich an Projekten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zu beteiligen und hiermit einen wirtschaftlichen Vorteil für ihre Mitglieder zu erzielen. Genossenschaftsmitglied können Privatpersonen, aber auch Unternehmen und Organisationen werden. Die Mindestbeteiligung beträgt nur 500 € (ein Geschäftsanteil), Beteiligungen mit mehreren Geschäftsanteilen sind möglich.

Regelmäßige Rendite für Genossenschaftsmitglieder
Aus Sicht der Mitglieder ist unser Ziel, eine regelmäßige, prozentuale Dividende auszuzahlen. Diese Dividende soll so weit möglich unabhängig sein vom jeweiligen Jahresergebnis der Unternehmen, an denen die Genossenschaft Anteile hält. So soll der Anlageerfolg aus dem eingezahlten Genossenschaftskapital für die Mitglieder verlässlich und kalkulierbar werden. Wir werden daher unsere Beteiligungen so gestalten, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Eine Garantie für die Höhe der Dividende kann allerdings nicht übernommen werden.

Investition mit relativ kurzer Kapitalbindung
Genossenschaftskapital ist für den Anleger nicht langfristig gebunden. Mit einer Frist von zwei Jahren zum Ende des Geschäftsjahres kann ein Mitglied jederzeit sein Kapital oder Teile davon kündigen. Allerdings besteht zu Beginn der Genossenschaft eine Karenzzeit bis Ende 2016; die Kündigung ist erstmals zur diesem Termin möglich. Das Kapital ist damit im Vergleich zu direkten Beteiligungen nur relativ kurz gebunden und bei Bedarf schon mittelfristig verfügbar.

Beteiligungen der Genossenschaft
Die Genossenschaft wird sich nach gewissenhafter Prüfung an Projekten insbesondere im Windenergiebereich beteiligen. Diese Projekte sollen zugleich regional verankert als auch wirtschaftlich solide sein. Der Schwerpunkt „Windenergie“ wird diesen Vorgaben sehr gut gerecht, denn unsere Region gehört zu den besten Windenergie-Standorten in Nordrhein-Westfalen.

An aussichtsreichen Projekten wird die Genossenschaft Geschäftsanteile erwerben und sich so als Kommanditistin oder stille Gesellschafterin beteiligen. Außerdem sollen an die entsprechenden Gesellschaften sogenannte Gesellschafter-Darlehen vergeben werden, für die die Genossenschaft regelmäßige Zinszahlungen erhält. Darlehen gewährleisten gerade in den ersten Betriebsjahren der Beteiligungsgesellschaften stabile Einnahmen für die Genossenschaft und ihre Mitglieder.

In welchem Umfang die Genossenschaft jeweils neue Engagements eingeht, wird sich an der Nachfrage nach Genossenschaftskapital ebenso orientieren wie am Angebot interessanter Investitionschancen.

Eigene Projekte der Genossenschaft
Die Genossenschaft wird gegebenenfalls auch eigene Projekte betreiben, wo dies möglich ist und ihrer Anlagepolitik entspricht. Nach einem Beschluss der Generalversammlung wurde 2013 im Windpark Haaren-Leiberg die erste eigenen Windenergieanlage gekauft. Sie ist das erste eigene Projekt der Genossenschaft, die damit nun selbst Windrad-Betreiberin und Stromerzeugerin ist. Bei eigenen Projekten wird eine besonders intensive Risiko-Nutzen-Abwägung vorgenommen. Das höhere Risikio eines eigenen Betriebes gegenüber einer Beteiligung wird nur dann eingegangen, wenn entsprechende Ertragsaussichten dem gegenüber stehen. Der weit überwiegende Teil des Genossenschaftskapitals ist derzeit in Beteiligungen angelegt.